Querlage.

Kinder können es sich in ganz unterschiedlichen Positionen in der Gebärmutter bequem machen. Zu Beginn der Schwangerschaft ist es auch normal, dass das Baby schräg oder quer im Bauch liegt. Gegen das Ende der Schwangerschaft, sollte sich das Kind aber entscheiden, ob es mit dem Kopf oder mit dem Po unten liegen möchte. Macht es dies nicht, sprechen wir von einer Querlage. Wieso manche Babys in einer Querlage liegen und was das für die Geburt bedeutet, erzählen wir euch in diesem Blogbeitrag.

Ob ein Kind in einer Querlage liegt sehen wir Hebammen meist schon, wenn wir den Bauch anschauen. Beim Abtasten des Bauches spüren wie dann aber deutlich, dass kein harter vorangehender Teil zu spüren ist. Querlagen sind selten, treten aber meist bei Mehrgebärenden auf, da das Kind in der Gebärmutter viel Platz hat. Auch bei Frauen mit viel Fruchtwasser, einer Gebärmutterfehbildung, Mehrlingen oder einer Plazenta praevia (Mutterkuchen liegt beim Muttermund), drehen sich die Kinder oft in Querlagen.

Wenn das Kind nicht ganz quer liegt, ist der Kopf eher nach unten oder nach oben ausgerichtet. Dann spricht man von einer Schräglage. In diesem Fall kann durch einen erfahrenen Geburtshelfer, eine äusserliche Wendung versucht werden. Bleibt das Kind aber in einer Querlage, muss ein Kaiserschnitt gemacht werden. Denn eine Kind kann unmöglich aus einer Querlage spontan auf die Welt kommen. Am errechneten Termin liegen nur noch etwa 1% der Kinder in einer Querlage.

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