Der Fenchel – Foeniculum vulgare

Eine Tasse Fencheltee hat schon manche von uns gerettet. Er wirkt super nach einer schweren Mahlzeit, bei Völlegefühl oder bei plötzlichen Bauchschmerzen. Er beruhigt unseren Magen-Darmtrakt, vermindert Krämpfe und Blähungen und wärmt uns von innen. Zudem ist er auch noch total lecker. Oder!? Naja, er ist wohl nicht jedermanns Sache. Neben seiner wohltuenden Wirkung auf den Magen-Darmtrakt, wirkt er auch laktationsfördernd und ist so der richtige Begleiter fürs Wochenbett.

Schwangerschaft: Im ersten Trimenon der Schwangerschaft, leiden viele Frauen an Übelkeit oder Magenbeschwerden. Der Fenchel kann als Tee den Magen beruhigen in dem er eine Schicht von Schleimstoffen auf die Magenschleimhaut legt. Auch im letzten Trimenon, in dem Sodbrennen, Völlegefühl, sowie Blähungen die Schwangere belasten kann der Fenchel Wunder wirken.

Wochenbett: Nach der Geburt kann der Fenchel mit seiner milchbildenden Wirkung auftrumpfen. Er ist in den meisten Still- und Wochenbetttees enthalten, weil er dort auf jeden Fall drin sein muss! Auch bei stillenden Frauen, welche Kinder mit Blähungen haben, kann er über die Muttermilch beruhigend auf das Kind wirken.

Anwendung: Fenchel wird als Tee eingenommen. Bei akuten Beschwerden 1 Tasse. Bei anhaltenden Beschwerden oder im Wochenbett ca. 3 Tassen pro Tag.

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