Ischias.

Der Ischias (Nervus ischiadicus) ist der längste Nerv im menschlichen Körper. Er entspringt im Kreuzbeinbereich und versorgt über das Gesäss, das ganze Bein. Gegen Ende der Schwangerschaft haben einige Frauen Probleme mit dem „Ischias“ und klagen über Schmerzen oder ein Brennen im unteren Rücken, ausstrahlend ins Gesäss und ins Bein. Meist ist der Schmerz einseitig. Die Beschwerden entstehen durch das zunehmende Gewicht des Babys und den dadurch entstehenden Druck auf das Becken. Der Ischias-Nerv wird gereizt. Doch was hilft dann?

Wärme
Eine warme Bettflasche oder ein Bad können helfen die Schmerzen zu lindern.

Bewegung
Den meisten Frauen ist es gar nicht nach Bewegung bei Ischias-Beschwerden. Jedoch kann laufen oder schwimmen Linderung bringen, da die verkrampften Muskeln so gelockert werden und eine Schonhaltung vermieden wird.
Auch spezielle Dehnungs- oder Yogaübungen können weiter helfen. Grundsätzlich ist es wichtig, dass eine gute Beckenmuskulatur vorhanden ist um dem Druck des Babys auf das Becken entgegen zu wirken.
Hilft dies nicht weiter, kann der/die Gynäkologe/-in auch Physiotherapie verschreiben.

Massagen
Die Schmerzpunkte können beim Physiotherapeuten massiert werden. Man kann aber auch zu Hause seinen Partner bitten, den schmerzenden Bereich zu massieren. Achte darauf, dass es für dich angenehm ist.

Akupunktur und Tapen
Die Alternativ-Medizin hat noch weitere Möglichkeiten wie sie dabei helfen kann den Ischias-Schmerz erträglicher zu machen. Erkundigt euch am besten bei eurer Hebamme, im nächsten Spital oder in einer Hebammenpraxis über das Angebot. Denn eine Akupunktur Behandlung oder das Tapen kann Wunder bewirken. Probiert es aus.

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