Ödeme in der Schwangerschaft.

Wassereinlagerungen kennen beinahe alle Schwangeren, vor allem jene, die im Sommer kurz vor dem Geburtstermin stehen. Ödeme können ganz normal sein in einer Schwangerschaft, können aber auch Hinweis auf eine Erkrankung sein.

Zu einer Schwangerschaftskontrolle gehört es dazu, die Gewichtszunahme der Frau zu überprüfen, sowie an den Beinen die Wassereinlagerungen zu beurteilen. Beides ist wichtig, um eine plötzliche Zunahme an Flüssigkeit im Gewebe zu erkennen. Eine gewisse Ansammlung von Wasser im Zwischenzellgewebe ist als physiologisch anzusehen. Sie gleichen nämlich den Wasserhaushalt aus. Die Wassereinlagerungen sind hauptsächlich auf die Hormone zurückzuführen und in der Spätschwangerschaft haben sie einen physikalischen Grund. Durch das Gewicht des Kindes, wir ein Druck auf die grossen Venen ausgeübt und das Wasser wird im Gewebe zurückgehalten.

Eine plötzliche Zunahme von Wasser im Zwischenzellgewebe, kann aber auch Hinweis auf eine Gestose (Schwangerschaftsvergiftung) sein. Bei einer Gewichtszunahme über 2kg pro Woche, so wie deutlich stärkeren Ödemen, auch nach langer Ruhe im Liegen, sollte ein Arzt oder die Hebamme aufgesucht werden.

Tipps bei physiologischen Ödemen in der Schwangerschaft:

  • Stützstrümpfe tragen
  • Keine einschnürenden Kleider oder Ringe tragen
  • Mehrmals täglich für ca. 30 Min. die Beine hochlegen
  • Fussbäder mit Meersalz
  • Wechselduschen
  • Eiweissreiche Kost

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