Pucken.

Das Pucken ist eine Wickeltechnik bei dem das Neugeborene mit einem Tuch eng eingewickelt wird. Ursprünglich wurde diese Technik von Naturvölkern angewendet, ist aber heute auch aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Beim Pucken wird mittels eines Tuches oder einer Decke die Enge der Gebärmutter simuliert und soll dem Neugeborenen Geborgenheit vermitteln. Vor allem bei unruhigen Kinder die sich, wenn man sie hinlegt schlecht beruhigen können, ist das Pucken eine gute Methode. Aber auch bei Bauchschmerzen, zusätzlich mit einem warmen Kirschkernkissen, hilft das Pucken sehr gut.

Wie funktioniert das Pucken?

  • Zum Pucken wird eine grosse Stoffwindel oder eine Decke aus Naturfasern verwendet (keine synthetisch hergestellte Decken verwenden, da diese Wärme stauen können).
  • Die Decke als Unterlage unter das Kind legen, dass der Kopf ausserhalb davon zu liegen kommt. Auf den beiden Seiten und unterhalb der Beine sollten mind. 20cm von der Decke vorhanden sein.
  • Die Arme des Kindes an den Körper anlegen und das Tuch, mit Zug, von einer Seite des Kindes über den Arm und den Bauch, bis auf die andere Seite ziehen und unter den Rücken schieben.
  • Das Gleiche von der anderen Seite her machen, dass beide Arme fest am Körper angelegt sind und jetzt noch die Beine heraus schauen.
  • Von unten her das Tuch nach oben ziehen und schauen ob das Kind die Beine gerne angewinkelt haben möchte oder nicht und dann von beiden Seiten um das Kind wickeln.

Kling alles sehr kompliziert, ist aber wirklich einfach!
– Übung macht den Puckmeister –

Das Pucken sollte nicht mehr durchgeführt werden, sobald das Kind sich auf den Rücken drehen kann.

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