Hormone, Hormone, Hormone.

In unserem ersten Blogbeitrag zum #männermontag geht es um die lieben Hormone. Ihr kennt bestimmt alle die Stimmungsschwankungen und Beschwerden von euren schwangeren Frauen. Diese „Ausbrüche“ sind fast alle auf Hormone zurückzuführen. Wir haben euch darum eine Übersicht über die relevanten Hormone und ihre Auswirkungen verfasst.

hCG
Das hCG ist das Hormon welches zu Beginn der Schwangerschaft rasant ansteigt und auch im Urin nachweisbar ist. Die Schwangerschaftstests reagieren darauf und lassen den Test positiv werden. Man vermutet zudem, dass die morgendliche Übelkeit auf das hCG zurückzuführen ist. Bei den meisten Frauen ist die Übelkeit eines der ersten Anzeichen der Schwangerschaft und hält meist das ganze 1. Trimenon an. Solange ist auch das hCG im Körper in erhöhter Konzentration aufzufinden.

Östrogen
Östrogen ist der Oberbegriff für die wichtigsten weiblichen Geschlechtshormone. Sie sind für die Stimmungsschwankungen verantwortlich, aber auch für die bessere Durchblutung der Haut und die meist vollen und glänzenden Haare in der Schwangerschaft. Die Östrogene bereiten auch, zusammen mit dem Progesteron, die Brust auf die Stillzeit vor.

Progesteron
Das Progesteron ist das „Schwangerschaftserhaltende-Hormon“. Es hat eine entspannende Wirkung und lässt so die Muskeln träge werden. Darunter leiden viele Muskeln, Bänder und darum auch eure Frauen. Zum Beispiel ist der obere Ringmuskel des Magenbereichs entspannt und dies führt zu Sodbrennen und saurem Aufstossen. Auch die Darmmuskulatur wird träge und es kann zur Obstipation kommen. Durch die Lockerung der Bänder treten zudem häufig, zusammen mit dem zunehmenden Gewicht des wachsenden Bauchs, Rückenschmerzen und Bänderdehnungsschmerzen auf. Das häufige Wasserlassen in den ersten Schwangerschaftswochen ist auf die erhöhte Ausschüttung von Progesteron zurückzuführen.

Oxytocin
Besser bekannt als das „Kuschelhormon“, welches vor allem am Ende der Schwangerschaft eine grosse Rolle spielt. Zu diesem Zeitpunkt ist es als „Wehenhormon“ für das fortschreiten der Geburt verantwortlich. Nach der Geburt wird es wieder als „Bindungshormon“ während dem Bonding mit dem Baby ausgeschüttet. Beim Stillen übernimmt es die wichtige Aufgabe, den Milchfluss auszulösen wenn das Baby trinkt.

Prolaktin
Das Prolaktin ist das „Milchbildende-Hormon“. In der Schwangerschaft ist es für die Reifung und das Wachstum der Brust mitverantwortlich. Durch das Saugen des Babys an der Brust und die Stimulation der Brustwarze, wird die Bildung der Muttermilch angeregt.

Wir hoffen, dass ihr durch unsere Aufzählung versteht, welchem Hormon-Cocktail eure Frauen tagtäglich ausgesetzt sind und was für eine Meisterleistung der Körper in dieser intensiven Zeit leistet.

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